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Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
Pädiatrische Verbände fordern zügige Implementierung des DMP Adipositas für Kinder und Jugendliche
Das Disease Management Programm (DMP) Adipositas für Kinder und Jugendliche ist zum 01.07.2025 in Kraft getreten. Die Betroffenen erleben oft eine Odyssee mit unnötigen Untersuchungen, Schuldzuweisungen und frustranen Therapieversuchen. Das soll sich nun ändern. Durch das DMP soll die Versorgungslage für Kinder und Jugendliche mit Adipositas in Deutschland (ca. 6,5 Prozent, also aktuell ca. 800.000) zwischen drei und siebzehn Jahren deutlich verbessert werden.
Das DMP soll bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas das Risiko verringern, dass die Erkrankung und bereits bestehende Komorbiditäten bis ins Erwachsenenalter fortbestehen bzw. sich ausweiten.
Eine Adipositas kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein, etwa mit Blick auf die Ursachen und die Krankheitslast, aber auch bezogen auf die Möglichkeiten, gesundheitlich ungünstige Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu ändern. Bei Kindern und Jugendlichen spielen als Ursachen vor allem nicht veränderbare genetische Einflüsse und darüber hinaus weitere Faktoren eine Rolle, die sich aus der familiären Situation beziehungsweise aus der sozialen Umgebung ergeben können. Deshalb soll im DMP Adipositas für Kinder und Jugendliche von den koordinierenden Ärztinnen und Ärzten ein am individuellen Bedarf orientierter Behandlungsplan aufgestellt werden, der das primäre Ziel einer Lebensstil-basierten Intervention, nämlich die Optimierung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens, aber auch die Erwartungen und Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien, berücksichtigt. Zentraler Bestandteil des DMP sind ambulante Adipositasschulungsprogramme, die nun in Deutschland nach vielen Jahren der uneinheitlichen (Unter-)Finanzierung wieder eine Chance auf ihren berechtigten Platz in der Versorgungslandschaft für die Kinder und Jugendlichen mit Adipositas und ihren Familien erhalten können.
Quelle. DDG
„Männer sind anders. Frauen auch“ in der Diabetologie: wie sich Geschlechtsunterschiede auf Behandlung und Verlauf der Stoffwechselerkrankung auswirken
Daher fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft:
- konsequent gendersensible Forschung, insbesondere zur Wirkung antidiabetischer
- Medikamente in verschiedenen Lebensphasen,
- die Integration patientenberichteter Outcomes (PROMs), um Unterschiede in Alltag und Therapieerleben sichtbar zu machen,
- gezielte Förderung von Clinician Scientists, die moderne Technologien und Geschlechtersensibilität verbinden,
- und eine verpflichtende Berücksichtigung von Geschlecht, psychosozialer Situation und Lebensrealität in der klinischen Praxis und Leitlinienentwicklung.
Kostenfreier Online-Impulsvortrag: Impfen bei vorerkrankten Patientinnen und Patienten
Dr. Mirko Steinmüller geht in einem Impulsvortrag auf das Impfen von Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen ein.
Welche Besonderheiten sind bei Impfungen von Personen mit Autoimmunerkrankungen oder unter immunsupprimierenden bzw. immunmodulierenden Therapien zu beachten?
Dr. Mirko Steinmüller, Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Infektiologie, teilt in diesem Webinar praxisnahe Empfehlungen für die Impfung von vorerkrankten Patientinnen und Patienten.
Jetzt kostenfreien Vortrag ansehen!
Weitere Videos vom Deutschen Ärzteblatt zum Thema Impfen
Jede Impfung zählt!
aerzteblatt.de/infocenter
Paradigmenwechsel bei der Therapie der Schaufensterkrankheit
Lange Zeit galt, fortgeschrittene Durchblutungsstörungen in den Beinen nach Möglichkeit minimalinvasiv zu beseitigen. Doch die Regel „endovaskulär first“ ist überholt. Diese Erkenntnis ist festgehalten in der aktualisierten S3-Leitlinie zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), einer Erkrankung, an der in Deutschland mehr als zehn Prozent der über 60-Jährigen leiden. Ob undurchlässige Gefäße endovaskulär, offen chirurgisch mit einem Bypass oder gar nicht operiert werden, hängt in erster Linie von den Beschwerden, dem Zustand und dem Risiko der Erkrankten ab. Damit erfolgt eine weitgehende Neubewertung der pAVK-Therapie, wie die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) mitteilt.
Klassischerweise macht sich die pAVK zu Beginn mit krampfartigen Schmerzen in den Waden bemerkbar, die Betroffene beim Gehen zum Anhalten zwingen („vor dem Schaufenster stehen bleiben“). Wer sich in diesem Stadium befindet, soll zunächst ein Gehtraining erhalten, flankiert von Lebensstilmaßnahmen und einer optimalen medikamentösen Therapie – für die Dauer von drei bis sechs Monaten. Im Focus: Gehtraining (3 x pro Woche) und Medikamente stehen an erster Stelle sowie bei Gebrechlichkeit ist kein Eingriff oft die bessere Option.
Neu: Ermittlung des Gebrechlichkeitsgrads – Ergibt das Assessment eine alterstypische Muskelschwäche, kann eine gezielte Prähabilitation mit leichten körperlichen Übungen und hochkalorischer Ernährung die Patientinnen und Patienten vor dem Eingriff in einen besseren Zustand bringen. „Ist der Betroffene zu gebrechlich und ein Eingriff zu riskant, rücken eine gute Schmerztherapie und eine professionelle Wundpflege in den Fokus, um bestmögliche Lebensqualität zu erhalten
Quelle: DGG
Fortbildung für Profis zu Adipositas
Adipositas ist längst eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland: Fast ein Viertel aller Erwachsenen lebt mit starkem Übergewicht – bei den über 60-Jährigen ist es sogar mehr als ein Drittel.
„Diese Entwicklung macht deutlich, wie dringend wir qualifizierte Fachkräfte brauchen, die Betroffene langfristig begleiten können“, betont Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland, Vorsitzender des Ausschusses Qualitätssicherung, Schulung & Weiterbildung der DDG.
Seit der Einführung der Fortbildungen „Adiposiolog*in DAG-DDG“ und „Adipositasberater*in DAG-DDG“ ist die Nachfrage stetig gestiegen. „Insgesamt haben bereits etwa 1.000 Teilnehmende unsere Kurse besucht“, ergänzt Professor Dr. med. Matthias Laudes, Präsident der DAG und Direktor sowie Ärztlicher Leiter am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel.
Werden Sie Spezialist*in für die Volkskrankheit Adipositas!
Das Angebot richtet sich sowohl an Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Ernährungsfachkräfte oder Diabetesberaterinnen und -berater als auch an Psychologinnen und Psychologen. Die Kurse sind leitliniengerecht, auf dem neuesten Forschungsstand sowie kompakt und praxisnah ausgerichtet.
Entdecken Sie unsere Adipositas-Fortbildungen mit den Abschlüssen Adiposiolog*in DAG-DDG und Adipositasberater*in DAG-DDG (je nach Grundberuf) der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
Konzert- und Festival-Sommer mit Diabetes? Na klar
Hitze, Bewegung, Alkohol oder zuckerreiche Getränke: Stoffwechselverlauf im Blick behalten
Im Vorfeld und vor Ort sich selbst und andere informieren
Tipps kompakt:
Feiern, trinken, lieben – was junge Menschen mit Diabetes wissen sollten
Ein Notfall-Kit gehört in jede Partytasche
Sexualität und Diabetes – ein Thema mit Unsicherheiten
Einladung zum Tag der offenen Tür
Wann und Wo?
Freitag, 20. Juni 2025, 10-18 Uhr
Samstag, 21. Juni 2025, 10-16 Uhr
Louis-Braille-Str. 6, 01099 Dresden
Was erwartet Sie?
• interessante Gespräche und Einblick in Fachbereiche
• Mitmachangebote
• unser neuer grüner Beratungsraum
• Einblicke in ein altes Handwerk
• Hundebar mit Leckerlis für die Vierbeiner
• Getränke und Snacks gegen Spende
Wer lädt ein?
• Blinden-und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. (BSVS)
• Landeshilfsmittelzentrum Dresden Kompetenz, Beratung und Inklusion
• Blickpunkt Auge -Rat und Hilfe bei Sehverlust Ein Angebot des BSVS e. V.
• Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung des BSVS e. V. (EUTB)
• Blindenhilfswerk Dresden -Bürstenmanufaktur
Wir freuen uns auf Sie! Anfahrt, Orientierung und Kontakt Adresse: Louis-Braille-Str. 6, 01099 Dresden Anfahrt ÖPNV: Linien 11, 64, 74, 261 und 520 Haltestelle: Waldschlösschen Orientierungssystem vor Ort: BLIS Ansprechpartner: Frau Meilert -0351 80 90 621
Studie der TU Chemnitz zur Nutzung digitaler Medien im Diabetes-Selbstmanagement
Im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsgruppe „Digitale Medien im Selbstmanagement Chronischer Erkrankungen (DISELMA)“ untersuchen wir an der TU Chemnitz, wie Menschen mit Diabetes Mellitus Typ 1 und 2 ihr Smartphone im Umgang mit ihrer Erkrankung einsetzen.
Studienteilnehmer*innen gesucht!
WAS SIE VON EINER TEILNAHME HABEN
· Teilen von Erfahrungen
· Unterstützung der Diabetes-Forschung
· 75 € Aufwandsentschädigung nach Studienteilnahme
MITMACHEN KÖNNEN
· Personen ab 18 Jahren mit Diabetes Mellitus Typ 1 oder 2,
· die ihr Smartphone für den Umgang mit ihrer Erkrankung nutzen
Folgen Sie dem Link https://s2survey.net/diabetes/
Sie werden von uns um Ihre E-Mail-Adresse gebeten, damit wir Sie zum
Studienstart am 19.6.2025 per E-Mail zur Teilnahme einladen können.
Bei Fragen oder Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an die Studienleitung:
Prof. Dr. Veronika Karnowski
E-Mail: veronika.karnowski@phil.tu-chemnitz.de